Max Ernst Vortrag am 15. Juni

von Hartmut Preuss | 1. Mai 2010

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Am Dienstag, den 15.06.2010 wird Dr. Jürgen Pech, wissenschaftlicher Leiter am Max Ernst Museum Brühl, an der Staatsgalerie Stuttgart einen Vortrag über Max Ernst halten. Unter dem Titel “Max Ernst – Möglichkeiten und Strategien der künstlerischen Inspiration” wird Dr. Pech ab 19:30h die Vielzahl an indirekten Arbeitstechniken, die Ernst benutzte, um offene, nicht geplante Wege für die Kreativität auszuloten, vorstellen. Dr. Jürgen Pech beschäftigt sich seit drei Jahrzehnten mit dem Werk des Künstlers und hat mehrere Einzelveröffentlichungen sowie Katalogbeiträge zu Max Ernst vorgelegt. Der Vortag ist eine Kooperationsveranstaltung des BDK Baden-Württemberg – Fachverband für Kunstpädagogik und der Staatsgalerie Stuttgart. Der Eintritt ist frei!

Seit der Kölner Dada-Zeit nutzte Max Ernst eine Vielzahl an indirekten Arbeitstechniken, um offene, nicht geplante Wege für die Kreativität auszuloten. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte nach 1919 – der kopernikanischen Wende im Werk – erprobte er Klischeedruckzeichnungen, Übermalungen, Collagen, Frottagen, Grattagen, die Abklatschtechnik Décalcomanie sowie die Oszillation, um mit diesen Praktiken der Bildgestaltung Anreize für eine ausdeutende Imagination bereitzustellen. Der Vortrag behandelt neben den indirekten Techniken im besonderen Maße die umdeutende Sichtweise und ermöglicht, nicht nur in das weit reichende Geflecht der Inspiration einzutauchen, sondern auch das form- und sprachspielerische Vorgehen kennen zu lernen.

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Kongress KUNST beWEGt

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden Württemberg veranstaltet am Freitag, 12. Oktober 2012 an der PH Weingarten diesen Kongress zum Thema „Experiment“. Auf diesem Kongress sollen Themen der aktuellen Neugestaltung von Unterrichtsfor-men sowie neue pädagogische Schwerpunktsetzungen (Stichworte individuelle Förderung, Inklusion, frühkindliches Lernen)  thematisiert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in Vorträgen und Foren, die auch prakti-sche Aspekte beinhalten, Anregungen für den Unterricht und ihr eigenes künstlerisches Tun. Projektdokumentationen und künstlerische Darbietungen setzen weitere Impulse. Informationen zum Kongress  und Anmeldung: www.kongress-kunst-bewegt.de

Neues für MeNuK

Unter dem Titel "Selbstverständlich Kunst! Fächerübergreifende Unterrichtsbeispiele für die Grundschule" gibt das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg im Dezember 2011 eine Handreichung für Lehrkräfte für den Kunstunterricht im Fächerverbund "Mensch-Natur-Kultur" heraus, in der Bezüge zu allen Bereichen des Fächerverbundes hergestellt werden. Die Handreichung berücksichtigt die Vorgaben des Bildungsplanes und orientiert sich an den Kompetenzbereichen. Sie stellt praktisch erprobte Unterrichtsmodelle mit didaktischen Hinweisen, Tipps zum Materialbedarf und Bezügen zur Kunstgeschichte und aktuellen Kunstwerken, Künstlerinnen und Künstlern sowie Bildbeispiele vor. Die Handreichung besteht aus losen Blättern in einem attraktiv gestalteten Ordner. Somit können eigene Materialien zu den Unterrichtsmodellen hinzugefügt werden. Die Handreichung kann ab Dezember 2011 beim Zentrum für SCHULKUNST in Stuttgart-Feuerbach zum Preis von 15 € bestellt werden. Bestelladresse:  per E-Mail: schulkunst@lis.kv.bwl.de per Post: Zentrum für SCHULKUNST, Siemensstraße 52b, 70469 Stuttgart

Beirat Kulturelle Bildung

 Als „Berater der Landesregierung“ fungiert ein Gremium, das aus Künstlern, Kulturschaffenden und Bildungsexperten besteht.  Der 2011 berufene Fachbeirat ´Kulturelle Bildung´ verfolgt das Ziel, die kulturelle Bildung über alle Schulen und Kultureinrichtungen im Land zu fördern und zu stärken. Rund 30 namhafte Vertreterinnen und Vertreter aller Kultursparten und des Bildungswesens begleiten und beraten als Fachbeiratsmitglieder die Landesregierung bei der Weiterentwicklung der kulturellen Bildung in Baden-Württemberg. Darunter auch der Vorsitzende des BDK-Bawue, Lutz Schäfer.

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