Max Ernst Ausstellung
von | 22. Juli 2009

Die kommende Ausstellung der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall ist mit Max Ernst (1891-1976) einem der bedeutendsten Vertreter des Surrealismus gewidmet. Erstmalig ist damit ab 16. Oktober (bis voraussichtlich Frühjahr 2010) auch die gesamte eigene Kollektion von 140 Werken zu sehen, die wohl zu den umfangreichsten privaten Sammlungen gehören dürfte. Über die Ölgemälde und Skulpturen hinaus bilden die zahlreichen Papierarbeiten, Collagen, Collageromane, Zeichnungen und Frottagen einen fundierten, vollständigen Einblick in das Schaffen dieses vielseitigen Künstlers.
Die Ausstellung eignet sich sehr gut für Schulklassen. Sie ermöglicht nicht nur einen interdisziplinären Zugang, sondern verschafft gerade jungen Menschen einen interessante Ausblick auf den Einfluss des Surrealismus auf zeitgenössische Medien und Kommunikationsformen. Es wird deutlich, dass die Erfindungen Max Ernsts vieles
vorwegnahmen, was heute in den Medien, wie Fotografie, Werbung und Filmen zum Tragen kommt. Ein umfangreiches Filmprogramm surrealistischer Filmklassiker und heutiger Filme wird die Schau sinnvoll ergänzen. Das museumspädagogische Team arbeitet wieder Führungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten sowie für verschiedene Altersgruppen von Kindergarten, über Grundschule, weiterführende Schulen und Fachschulen bis hin zu Studentengruppen aus. Im Kunstvermittlungsraum können die Gruppen ergänzend zur Führung die verschiedenen künstlerischen Techniken Max Ernsts unter Anleitung kreativ erproben. Unser pädagogisches Angebot richtet sich besonders auch an die Oberstufen und den Max Ernst Schwerpunkt der Kunst-Leistungskurse unter dem Titel „Imagination und Wirklichkeit“. Den Themenkatalog zur Ausstellung können Sie ab Mitte Oktober im Internet unter www.kunst.wuerth.com downloaden.
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Kongress KUNST beWEGt
Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden Württemberg veranstaltet am Freitag, 12. Oktober 2012 an der PH Weingarten diesen Kongress zum Thema „Experiment“. Auf diesem Kongress sollen Themen der aktuellen Neugestaltung von Unterrichtsfor-men sowie neue pädagogische Schwerpunktsetzungen (Stichworte individuelle Förderung, Inklusion, frühkindliches Lernen) thematisiert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in Vorträgen und Foren, die auch prakti-sche Aspekte beinhalten, Anregungen für den Unterricht und ihr eigenes künstlerisches Tun. Projektdokumentationen und künstlerische Darbietungen setzen weitere Impulse. Informationen zum Kongress und Anmeldung: www.kongress-kunst-bewegt.de
Neues für MeNuK
Unter dem Titel "Selbstverständlich Kunst! Fächerübergreifende Unterrichtsbeispiele für die Grundschule" gibt das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg im Dezember 2011 eine Handreichung für Lehrkräfte für den Kunstunterricht im Fächerverbund "Mensch-Natur-Kultur" heraus, in der Bezüge zu allen Bereichen des Fächerverbundes hergestellt werden. Die Handreichung berücksichtigt die Vorgaben des Bildungsplanes und orientiert sich an den Kompetenzbereichen. Sie stellt praktisch erprobte Unterrichtsmodelle mit didaktischen Hinweisen, Tipps zum Materialbedarf und Bezügen zur Kunstgeschichte und aktuellen Kunstwerken, Künstlerinnen und Künstlern sowie Bildbeispiele vor. Die Handreichung besteht aus losen Blättern in einem attraktiv gestalteten Ordner. Somit können eigene Materialien zu den Unterrichtsmodellen hinzugefügt werden. Die Handreichung kann ab Dezember 2011 beim Zentrum für SCHULKUNST in Stuttgart-Feuerbach zum Preis von 15 € bestellt werden. Bestelladresse: per E-Mail: schulkunst@lis.kv.bwl.de per Post: Zentrum für SCHULKUNST, Siemensstraße 52b, 70469 Stuttgart
Beirat Kulturelle Bildung
Als „Berater der Landesregierung“ fungiert ein Gremium, das aus Künstlern, Kulturschaffenden und Bildungsexperten besteht. Der 2011 berufene Fachbeirat ´Kulturelle Bildung´ verfolgt das Ziel, die kulturelle Bildung über alle Schulen und Kultureinrichtungen im Land zu fördern und zu stärken. Rund 30 namhafte Vertreterinnen und Vertreter aller Kultursparten und des Bildungswesens begleiten und beraten als Fachbeiratsmitglieder die Landesregierung bei der Weiterentwicklung der kulturellen Bildung in Baden-Württemberg. Darunter auch der Vorsitzende des BDK-Bawue, Lutz Schäfer.
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