Mitgliederversammlung 2017 in Backnang

von Sebastian Schäuffele | 6. Februar 2017 | Lesen

Mitgliederversammlung 2017 in Backnang

von Nadine Lindenthal

Am 04. Februar fand dieses Jahr in Backnang die alljährliche BDK-Mitgliederversammlung des Landesverbands Baden-Württemberg statt. Ernst Hövelborn begrüßte die Gäste mit einem sehr kurzweiligen Abriss zur Stadtgeschichte, danach präsentierte Nadine Lindenthal den anwesenden Mitgliedern einen Jahresrückblick und einen Blick auf die kommenden Projekte 2017. Julika Kühner erläuterte im Anschluss einige Details zum Kassenbericht, ehe der Vorstand und die Kasse schließlich entlastet wurden. Danach hatten die Mitglieder die Gelegenheit, mögliche Ideen, Vorschläge oder Kritikpunkte zu äußern. Auch kontroverse politische Sachfragen wurden in diesen anderthalb Stunden eingehend und ausführlich diskutiert. Allen voran die Problematik der mangelnden Lehrerversorgung an Gymnasien stand im Mittelpunkt der Diskussion, verknüpft mit der Frage, wie man gezielter junge Menschen für diesen Beruf begeistern kann. Einige sehr interessante Ideen, wie z.B. eine detaillierte Infobroschüre zum Lehramt Kunst für die verschiedenen Schularten werden wir im folgenden Jahr weiterverfolgen. Auch die mittlerweile fest etablierten Gespräche mit den Hochschulen und Ministerien werden in diesem Jahr vor allem in Bezug auf die Lehrerversorgung fortgeführt und somit ein weiterer wichtiger Baustein neben den BDK-Serviceangeboten bleiben.

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Neujahrsgrüße

von Sebastian Schäuffele | 29. Dezember 2016 | Lesen

„Es kommt eine Zeit da wird es still“. Mit diesen Worten beginnt Elisabeth Borchers bekanntes Gedicht zum Monat Dezember. Vermutlich haben die meisten von Ihnen den Monat eher turbulent und hektisch erlebt als still, doch spätestens mit den Feiertagen ist nun hoffentlich auch bei Ihnen Ruhe und Erholung eingekehrt, und womöglich ist im geheimnisvollen Dunkel der Nacht der ein oder andere „goldene Schein“ aufgetaucht, wie ihn die kleine Leni aus der 5a mit akkurater Klarheit ins Bild setzte. Vielleicht haben Sie in diesen entschleunigten Tagen auch schon die nötige Zeit und Muße gefunden, um das pünktlich zum Ferienbeginn versandte „BDK inform“ lesen zu können. Ganz besonders möchte ich mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die sich im nun abgelaufenen Jahr 2016 ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Aktivitäten und Ämtern eingebracht haben: allen Mitgliedern, die uns durch Beiträge unterstützt haben und uns durch ihre Anregungen gute Ideen und Impulse lieferten, und desweiteren dem gesamten Vorstand und auch erweiterten Vorstand, ohne dessen unermüdliches Engagement es keinen Landesverband Baden-Württemberg geben würde. Eine konkrete Möglichkeit, sich direkt mit dem Vorstand auszutauschen, bietet unsere alljährliche Mitgliederversammlung am Samstag, den 04. Februar, diesmal in der Städtischen Galerie in Backnang, zu der ich Sie schon heute ganz herzlich einladen möchte.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes, neues Jahr 2017!!

Ihre

Nadine Lindenthal

 

Zum Bildungsplan Bildende Kunst 2016 Teil II

von Lutz Schaefer | 21. November 2016 | Lesen

von Ernst Hövelborn

Die tägliche, immer wieder anregende Lektüre des Bildungsplans 2016 in seiner Endfassung lässt auf keinen Fall Endzeitstimmung aufkommen, sondern fordert auf mit „offenem Blick“ auf die Welt zu schauen und dies womöglich derart, dass sie auf einen wieder zurückschaut, ohne dabei Rückschau zu halten. So heißt es: „Bildende Kunst schafft umfassende Bezüge zu den Leitperspektiven des Bildungsplans und unterstützt die Entwicklung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Einstellungen bei Kindern und Jugendlichen“.

„Herr führe mich und leite“ so fordert es das fromme Gemüt, insofern ist Leitung und Leitperspektive per se auf schwäbisch net schlecht, wenn auch die Berührung mit den Leitplanken unserer Straßen zuweilen net grad guet isch! Daher gilt es sich in gewisser Hinsicht fern von allen Leit- Planken-Gedanken zu halten, aber sich doch von ihnen führen und vor allen Dingen bilden zu lassen. Johann Wolfgang Goethe hat in seinen Bildungsroman den guten Wilhelm Meister mit vielen Dingen des Lebens und der Natur konfrontiert, doch Bildung für nachhaltige Entwicklung scheint ihm entgangen zu sein, wiewohl sich Wilhelm Meister durchaus auch mit der Land- und Forstwirtschaft beschäftigt hat.

Die Bildende Kunst, wie könnte es anders ein, leistet dazu einen „wichtigen Beitrag zum Erfassen nachhaltiger Prozesse“. Was nun erfasst wird, wird nicht so recht klar, es geht nicht um Kleinigkeiten sondern um „Globalisierungsprozesse“, die man aus „aktuellen und überlieferten Bildern“ herauslesen kann und die, man glaubt es kaum, liest aber freudig überrascht, führen zum „Verständnis globaler Prozesse und nachhaltiger Entwicklung“. Dies ermöglicht wiederum „Orientierung, Ausprägung von Haltungen und gemeinschaftsfähige Teilhabe“. Der Schlusssatz wirkt in seiner Ermöglichung erhebend. Schon Martin Heidegger wies darauf hin, dass das Mögliche über dem Wirklichen stehe!

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