BDK-Hauptversammlung im Zeichen der Interkultur

von Sebastian Schäuffele | 1. Mai 2016 | Lesen

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Trotz harter Debatten und kurzer Nächte präsentieren sich die Vertreter aus Baden-Württemberg auch an Tag 3 noch unverwüstlich optimistisch und gut gelaunt im Foyer des Akademieneubaus (v.l.n.r.: vordere Reihe: Lutz Schäfer, Nadine Lindenthal, hintere Reihe: Sebastian Schäuffele, Stephan Pyroth, Julika Kühner und Jochen Wilms)

von Nadine Lindenthal

Vom 22. bis 24. April trafen sich alle Landesverbände und der geschäftsführende Vorstand zur diesjährigen BDK-Hauptversammlung an der Akademie der Bildenden Künste in München. Die alljährliche Hauptversammlung, zu der auch Gäste aus Österreich und der Schweiz eingeladen waren, stand ganz im Zeichen der Trans- und Interkultur. Die für Herbst 2017 geplante Tagung in Konstanz zum selben Thema warf hier sozusagen ihre Schatten voraus und eine große Arbeitsgruppe aus Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und der Schweiz setzte an diesem Wochenende die konkrete Planung und Organisation derselben fort.

Ziel war und ist es, das Thema Interkultur auch interkulturell zwischen den drei Ländern zu erörtern, wobei vor allem der Aspekt der bisherigen und aktuellen Migrationsbewegungen im Mittelpunkt steht. Diese Thematik war auch der rote Faden für das traditionelle Kulturprogramm am Samstagnachmittag. Zeitgemäße Auseinandersetzungen mit Institutionen wie dem hiesigen Völkerkundemuseum oder auch anschauliche Beispiele, wie in klassischen Sammlungen interkulturelle Museumspädagogik betrieben wird, standen unter anderem auf dem Programm.

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Lebhafter Austausch im White Cube

von Sebastian Schäuffele | 18. April 2016 | Lesen

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Am Samstag, den 20.02.2016 fand unsere Mitgliederversammlung im Schauwerk Sindelfingen statt. In der ästhetischen Atmosphäre einer der beeindruckendsten Privatsammlungen Baden-Württembergs durften wir inmitten der hochkarätigen Sammlung zu Gast sein. Das Ehepaar Schaufler hatte ihre ehemalige Produktionshalle für Kühlmaschinen in ein Privatmuseum umbauen lassen, und so verschmelzen die gigantischen Proportionen des ehemaligen Industriebaus nunmehr mit den minimalistischen Ansprüchen eines modernen Museumsbaus, welcher seit 2010 die zeitgenössische Kunstsammlung beherbergt. Auch der Versammlungsraum strahlte die auratische Würde eines riesigen White Cubes aus, dessen hell leuchtendes Weiß einen klaren Kontrast zum trüb-grauen Februarmorgen bot.

Die ca. 40 Mitglieder konnten sich zunächst an der Begrüßungstheke, die direkt in der Sammlung aufgebaut war, inmitten von großformatigen Gemälden mit Kaffee, Getränken und Butterbrezeln stärken, ehe dann ab 10:45 die eigentlichen Verbandsangelegenheiten thematisiert wurden. Nadine Lindenthal präsentierte zunächst den Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres, hier dominierte zunächst der letztjährige „Headliner“ Zumthor – allein zu ihm gab es 2 Vorträge, das Sonderheft von Ernst Hövelborn, sowie die DVD-Lizenz, und damit verbunden auch die sehr erfreuliche Mitgliederentwicklung (2015 mehr als 50 neue Mitglieder, so dass der Landesverband nun knapp 600 Mitglieder insgesamt hat und nach Niedersachsen damit der zweitgrößte Landesverband geworden ist.)

Auf schulpolitischer Ebene musste der Verband leider zwei Niederlagen einstecken, der Versuch, Einfluss auf die Stundentafel in der Grundschule zu nehmen und das Bemühen, zusammen mit weiteren Berufsverbänden die Kultur als Leitperspektive im neuen Bildungsplan zu verankern, waren nicht von Erfolg gekrönt. Das heißt konkret, dass mit dem neuen Bildungsplan zwar erfreulicherweise Kunst als ausgewiesenes Schulfach in die Grundschule zurückkehrt, aber zugunsten von Musik insgesamt 2 Stunden abgezogen wurden. Positiver verlief hingegen der „Runde Tisch“ zum Thema Kunsterziehung an Gymnasien, erstmals trafen sich auf Initiative des BDK und der Kunstakademie Stuttgart alle für Kunsterziehung verantwortlichen Vertreter um sich erstmals in dieser großen Runde auszutauschen. Die Hauptproblematik der Unterversorgung im ländlichen Bereich und die Attraktivitätsminderung des Studienganges im Zuge der Bachelor-/ Masterumstellung standen im Mittelpunkt der Gespräche und stießen wichtige Impulse an, die im Moment in kleineren Gremien weiterverfolgt werden.

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Workshops im Studiensaal A. Gormley / Schauwerk Sindelfingen

von Sebastian Schäuffele | 5. Januar 2016 | Lesen

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STUDIENSAAL ZU ANTONY GORMLEY

Die Sammlung Schaufler, seit 2010 im SCHAUWERK Sindelfingen beherbergt, umfasst mehrere Arbeiten des britischen Künstlers Antony Gormley. Zu sehen sind im  eigens zum Abiturthema eingerichteten Studiensaal drei Skulpturen sowie eine Zeichnung des Künstlers. Darüber hinaus sind in der Sonderausstellung VENUSFALLE Fotografien von Yasamasa Morimura und Ugo Rondinon zu entdecken, die sich in ihren Werken mit der eigenen Identität auseinandersetzen. Ein Bezug zum Schwerpunktthema Selbstdarstellung und Verwandlung und zum Werk Cindy Shermans kann hergestellt werden.

Workshops und Führungen zum Thema Gormley können gebucht werden.

Kontakt

Tel. + 49 (0)70 31932-4900

Fax +49 (0)70 31 932-49 20

contact@schauwerk-sindelfingen.de

Materialheft Zumthor & CD-ROM

von Lutz Schaefer | 4. Oktober 2015 | Lesen

Zumthor-Sonderheft

Das neue Materialheft „PETER ZUMTHOR Atmosphärischer Raum – Material – Form“ (Hövelborn/Fendrich) zum Schwerpunktthema der gymnasialen Oberstufe ist eingetroffen und kann ab jetzt auch von Nicht-Mitgliedern zum Preis von 12€, zzgl. Versand- und Portokosten (2€) bestellt werden. Das Themenheft beinhaltet neben den speziellen Betrachtungen zu den abiturrelevanten Bauten auch allgemeine Überlegungen zu den Bereichen des Material und atmosphärischer Wirkung. Darüber hinaus bietet das Heft eine Auswahl an Texten und Bildern, die von Peter Zumthor selbst für dieses Heft zusammengestellt und redigiert wurden. Abschließend findet sich im Heft noch der ausformulierte Vortrag von Prof. Philip Ursprung, den dieser im Juni 2015 im Hospitalhof Stuttgart (siehe unten) gehalten hat. Beachten Sie bitte, dass der Versand der Hefte aus organisatorischen Gründen immer erst zum Monatsende erfolgt.

Jetzt Mitglied werden und das Materialheft und die Film-DVD „PETER ZUMTHOR-Der Eigensinn des Schönen“ erhalten.

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Sonderheft Architektur

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Der BDK Baden - Württemberg bittet um Beiträge aus ihrer Unterrichtspraxis im Bereich Architektur.
Sie spielt wie kein anderer Themenbereich im Leben eines jeden Menschen eine gewichtige Rolle. Der Großteil  unseres Lebens spielt sich in gebauten Räumen ab. Räume beeinflussen unsere Empfindungen, steuern unser Wohl- oder auch Unwohlsein, ohne dass die Bewohner - vor allem auch junge Bewohner - den Raum reflektieren...
Die BDK-Themenhefte sind fester Bestandteil unserer Verbandstätigkeit. Aufgrund der häufigen Themenwechsel dominierten in den vergangenen Jahren Sonderhefte zu den neuen Schwerpunktthemen des Abiturs. Da nach vielen Jahren des steten Wechsels 2016 kein neues Abiturthema anstehen wird, soll diese Lücke mit einem Sonderheft zum Thema Architektur geschlossen werden.

Um ein abwechslungsreiches Themenheft gestalten zu können, bitten wir alle Kolleginnen und Kollegen, anregende Beispiele aus ihrer Unterrichtspraxis - aus allen Schularten und Jahrgangsstufen - einzureichen (bitte bis Juli 2016 via E-Mail an jochen.wilms@web.de senden). Der Umfang eines Unterrichtsentwurfs samt Darlegung des Unterrichtsverlaufs soll etwa 1 DIN A 4 Seite umfassen. Wünschenswert wären dazu 2-3 Abbildungen.

Beispiel // Einreichung f. das Sonderheft Architektur

 

Thema: Siedlungsbau-Stadtplanung (Gruppenarbeit)

 

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6_Modellbau_Stadtansicht.

Klassenstufe: 6, Themenbereich: Plastik und Raum; Gestaltung von Baukörpern und Raum
Technik: Modellbau, Papier, Karton; Klebe- und Falztechniken

Impuls: Le Corbusier „Plan Voisin de Paris“(beim Oberstufenthema Tadao Ando)
Unterrichtsidee: Gestaltung eines Stadtviertels mit unterschiedlichen Wohnkomplexen, die auf einer
begrenzten Bebauungsfläche unterschiedliche Raumsituationen schaffen sollen.
Unterrichtsdauer: ca. 6-8 Doppelstunden

Unterrichtsverlauf:

Ausgangspunkt zum Architekturthema war die Beschäftigung mit Le Corbusiers „Plan Voisin de Paris“. In der Umsetzung des Themas in einer Unterstufenklasse sollten die SchülerInnen neben einfachen räumlichen Beziehungen von Baukörpern zu einander, vor allem Grundtechniken im Modellbau erlernen. Die Idee einer geplanten Stadt war den SchülerInnen der 6ten Klasse am Beispiel Karlsruhes, und die Einteilung in einzelne Segmente anschaulich am Beispiel Mannheims zu vermitteln. Aus vorbereiteten, gleich hohen aber unterschiedlich langen Papiersteifen (120 gr) sollte aus jeweils einem Papierstreifen die vorgegebenen Hausform – Quadrat, L-Form, C-Form – gekantet und verklebt werden. (...) Nach der Verklebung der Hausformen mittels Klebefalz und einer Stabilisierung mit einer inliegenden Grundform aus Pappe, die man als doppelte Form auch als Dachabschluss hätte verwenden können, erfolgte die Anordnung der Hausmodelle auf der Grundplatte. Dabei mussten die vorgegebenen Abstandsmaße für einen das Grundstück umlaufenden Straßen- und Bürgersteigs-Bereich eingehalten werden.
In den Kombinationsmöglichkeiten der Hausformen zueinander wurden unterschiedliche Raumsituationen und – wirkungen thematisiert (...).

Jochen Wilms

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