Hauptversammlung in Karlsruhe von 20.04-22.04

von Sebastian Schäuffele | 15. Mai 2018 | Lesen

Podiumsdiskussion am Samstag: v.l.n.r.: Klaus Küchmeister (Medienreferent des BDK), Heike Ronsdorf (Seminar Karlsruhe), die Moderatorin Prof. Sarah Burkhardt (Burg Giebichenstein, Halle), Dr. Lars Zumbansen (Gymnasium Harsewinkel) , Prof. Christina Griebel (Staatl. Akademie Karlsruhe)

von Nadine Lindenthal

Dieses Jahr stand uns als Landesverband ein absolutes Großereignis ins Haus – und zwar die Ausrichtung der jährlich stattfindenden Hauptversammlung, zu der sich die Delegierten aller 16 Landesverbände und der geschäftsführende Vorstand traditionell im Frühjahr an einem Wochenende treffen. Dieses Jahr war dann Baden-Württemberg an der Reihe, und der Landesvorstand hatte im Vorfeld Karlsruhe und dessen ZKM als Tagungsort bestimmt, wo sich die knapp 70 Delegierten von Freitag, den 20.04. bis Sonntag, den 22.04. trafen.

Neben den Berichten aus den Landesverbänden und den verbindlichen Programmpunkten wie etwa die Kassenprüfung und Entlastung des Bundesvorstandes, stand das Thema „Digitalität im Kunstunterricht“ thematisch im Mittelpunkt des Treffens. Und wo, wenn nicht am ZKM, dem bedeutendsten Museum für neue Medien, hätte eine solches Thema passender diskutiert werden können. In unterschiedlichen Vorträgen und Diskussionsbeiträgen kristallisierte sich klar heraus, dass die neuen Medien einen nicht mehr wegzudenkenden Baustein in einem modernen Kunstunterricht darstellen (was auch in den Bildungsplänen entsprechend verankert ist), und dass die Möglichkeiten, diese Medien im Unterricht gewinnbringend einzusetzen, breit gestreut sind. Dennoch gibt es auch genug Fallstricke, so z.B. die zurecht in den Fokus gerückte Forderung, dass die gestalterische Ebene auf keinen Fall zugunsten einer technoiden Oberfläche geopfert werden darf, die kaum nennenswerte künstlerische Kriterien erfüllt. Und daneben erfüllt der zeitgemäße Kunstunterricht einen immensen Spagat, indem er zum einen die jungen Menschen, die einen Großteil ihrer Freizeit mit neuen Medien verbringen, kreative und nicht selten auch unorthodoxe Möglichkeiten eröffnet, mit diesen Geräten künstlerisch-produktiv umzugehen, und zum anderen Kunst das Fach im Schulleben darstellt, indem am stärksten eine konkrete Gegenwelt erschaffen wird, in der man den Schülern haptische und sinnliche Erlebnisse im direkten Umgang mit Material und Werkzeugen ermöglicht, die so kein anderes Fach bietet. Sozusagen ein täglicher Spagat im 90-min-Takt zwischen iPad und Tonbatzen.
Ziel dieser Vorträge und Diskussionen wird es sein, im Herbsttreffen in Frankfurt diese zahlreichen Stränge zu bündeln, und ein aktualisiertes Paper zum Thema „Digitalität im Kunstunterricht“ zu erarbeiten.

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Mitgliederversammlung am 27.01. 2018

von Sebastian Schäuffele | 28. Januar 2018 | Lesen

Zwischen Abgüssen antiker griechischer Plastiken im hellen Rittersaal des MUT, Museum der Universität Tübingen, versammelte sich am Morgen eine kleine, aber treue Mitgliederschar, um dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes zu folgen.
Neben den Vorstandssitzungen, Fortbildungsveranstaltungen für die Mitglieder und der Trinationalen Tagung an der PH Kreuzlingen wurde die neue Oberstufenreform angesprochen und intensiv diskutiert. Ebenso wurde die diesjährige Hauptversammlung in Karlsruhe diesen April erläutert. Zum Abschluss der Vormittagsveranstaltung wurde – mit großem Bedauern – Wolfgang Huckauf-Schwarz „in den Ruhestand“ verabschiedet. Er hat sich im Landesvorstand für die Belange der Hauptschule im Fach Kunst eingesetzt und der gesamte BDK Vorstand bedankt sich herzlich für das große Engagement in den vergangenen Jahren.
Zurück im Schloss, begrüßte Prof. Dr. Seidl, Leiter des MUT, die wundersam angewachsene Teilnehmerzahl. Er betonte die gute Zusammenarbeit mit dem BDK und lud die Anwesenden ein, das MUT mit Schulklassen / Kursen zu besuchen. Schließlich lässt sich hier die Antike fast wie vor dem Original erleben und ganz neu: Zwei wunderbare Plastiken von Gormley (Leihgaben des Schauwerks Sindelfingen) sind jetzt ein Teil der Ausstellung (im Gegenzug präsentiert das Schauwerk Sindelfingen im Studiensaal Gormley jetzt eine antike Plastik aus Tübingen).
Der Vortrag von Prof. Posamentir kündigte sich mit dem Titel: „Den steinernen Figuren auf den Grund gehen – ausgewählte Beispiele griechischer Plastik und ihre tiefere Bedeutung“ sowie „Not the Classical Ideal – der Blick der Griechen auf das Fremde in Plastik und Vasenmalerei“ an. Wer die Fortbildung im Oktober 2017 von Prof. Dr. Posamentir erlebt hatte, konnte ahnen, dass es sich hier um einen extrem kurzweiligen und dennoch tief gehenden Vortrag zur griechischen Antike handeln würde. Im vergleichenden Beobachten (mit ausgezeichneten Beispielen, die auch gut im Unterricht eingesetzt werden können) wurden diese neu gelesen, interpretiert und in Verbindung zur Gegenwart gestellt.
Vielen Dank Herrn Prof. Dr. Seidl und dem Team des MUT für die Gastfreundschaft und die Bewirtung, vielen Dank auch Herrn Prof. Dr. Posamentir für den wunderbaren Vortrag.

Stephan Pyroth

Neujahrsgrüße

von Sebastian Schäuffele | 4. Januar 2018 | Lesen

Liebe BDK-Mitglieder,

was sehen wir, wenn wir vom Schreibtisch aus nach draußen blicken? Ein Bild, das man tagtäglich immer wieder sieht, mal bewusst, mal unbewusst wahrnimmt, und sehr selten zum Fotomotiv erwählt. Hier sehen Sie, was vier Vorstandsmitglieder (Nadine Lindenthal, Jochen Wilms, Lutz Schäfer und Stephan Pyroth) tagtäglich sehen, wenn Sie am Schreibtisch sitzen und den Blick in die Ferne schweifen lassen. Vieles davon lässt sich auch auf unsere Arbeit für den BDK übertragen, wir müssen uns regelmäßig durch politisches und bürokratisches Dickicht kämpfen, Sturm und Sonne im steten Wechsel, den Blick für die Ferne nicht verlieren und dabei natürlich immer eins im Blick haben – die Kunst.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des gesamten BDK-Vorstandes ein gutes und unvergessliches Jahr 2018,

Ihre

Nadine Lindenthal

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