Mitgliederversammlung am 27.01. 2018

von Sebastian Schäuffele | 28. Januar 2018 | Lesen

Zwischen Abgüssen antiker griechischer Plastiken im hellen Rittersaal des MUT, Museum der Universität Tübingen, versammelte sich am Morgen eine kleine, aber treue Mitgliederschar, um dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes zu folgen.
Neben den Vorstandssitzungen, Fortbildungsveranstaltungen für die Mitglieder und der Trinationalen Tagung an der PH Kreuzlingen wurde die neue Oberstufenreform angesprochen und intensiv diskutiert. Ebenso wurde die diesjährige Hauptversammlung in Karlsruhe diesen April erläutert. Zum Abschluss der Vormittagsveranstaltung wurde – mit großem Bedauern – Wolfgang Huckauf-Schwarz „in den Ruhestand“ verabschiedet. Er hat sich im Landesvorstand für die Belange der Hauptschule im Fach Kunst eingesetzt und der gesamte BDK Vorstand bedankt sich herzlich für das große Engagement in den vergangenen Jahren.
Zurück im Schloss, begrüßte Prof. Dr. Seidl, Leiter des MUT, die wundersam angewachsene Teilnehmerzahl. Er betonte die gute Zusammenarbeit mit dem BDK und lud die Anwesenden ein, das MUT mit Schulklassen / Kursen zu besuchen. Schließlich lässt sich hier die Antike fast wie vor dem Original erleben und ganz neu: Zwei wunderbare Plastiken von Gormley (Leihgaben des Schauwerks Sindelfingen) sind jetzt ein Teil der Ausstellung (im Gegenzug präsentiert das Schauwerk Sindelfingen im Studiensaal Gormley jetzt eine antike Plastik aus Tübingen).
Der Vortrag von Prof. Posamentir kündigte sich mit dem Titel: „Den steinernen Figuren auf den Grund gehen – ausgewählte Beispiele griechischer Plastik und ihre tiefere Bedeutung“ sowie „Not the Classical Ideal – der Blick der Griechen auf das Fremde in Plastik und Vasenmalerei“ an. Wer die Fortbildung im Oktober 2017 von Prof. Dr. Posamentir erlebt hatte, konnte ahnen, dass es sich hier um einen extrem kurzweiligen und dennoch tief gehenden Vortrag zur griechischen Antike handeln würde. Im vergleichenden Beobachten (mit ausgezeichneten Beispielen, die auch gut im Unterricht eingesetzt werden können) wurden diese neu gelesen, interpretiert und in Verbindung zur Gegenwart gestellt.
Vielen Dank Herrn Prof. Dr. Seidl und dem Team des MUT für die Gastfreundschaft und die Bewirtung, vielen Dank auch Herrn Prof. Dr. Posamentir für den wunderbaren Vortrag.

Stephan Pyroth

Neujahrsgrüße

von Sebastian Schäuffele | 4. Januar 2018 | Lesen

Liebe BDK-Mitglieder,

was sehen wir, wenn wir vom Schreibtisch aus nach draußen blicken? Ein Bild, das man tagtäglich immer wieder sieht, mal bewusst, mal unbewusst wahrnimmt, und sehr selten zum Fotomotiv erwählt. Hier sehen Sie, was vier Vorstandsmitglieder (Nadine Lindenthal, Jochen Wilms, Lutz Schäfer und Stephan Pyroth) tagtäglich sehen, wenn Sie am Schreibtisch sitzen und den Blick in die Ferne schweifen lassen. Vieles davon lässt sich auch auf unsere Arbeit für den BDK übertragen, wir müssen uns regelmäßig durch politisches und bürokratisches Dickicht kämpfen, Sturm und Sonne im steten Wechsel, den Blick für die Ferne nicht verlieren und dabei natürlich immer eins im Blick haben – die Kunst.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des gesamten BDK-Vorstandes ein gutes und unvergessliches Jahr 2018,

Ihre

Nadine Lindenthal

von Sebastian Schäuffele | 1. November 2017 | Lesen

BDK-Fortbildung zum Thema Griechische Plastik in Tübingen

Am Freitag, den 06. Oktober fand in Tübingen die BDK-Fortbildung zum neuen Schwerpunktthema „Verkörperungen/ Griechische Plastik“ statt. Im ehrwürdigen Schloss Hohentübingen, welches machtvoll über der Altstadt thront, befinden sich auch die zentralen Räumlichkeiten des „MUT“, des „Museums der Universität Tübingen“, welches seit 2006 alle hochschuleigenen Sammlungen unter einem Dach vereint. Für das neue Schwerpunktthema war die Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie der ideale Ort, um interessierte Kolleginnen und Kollegen in das Thema einzuführen. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung durch den Leiter des Museums, Professor Seidl, führte Prof. Richard Posamentir die circa 90 angereisten Zuhörer in die unterschiedlichen Epochen der griechischen Antike ein. Herr Posamentir ist als Professor für klassische Archäologie an der hiesigen Eberhard-Karls-Universität ein sehr versierter Kenner dieser Materie, der in seinem knapp einstündigen Vortrag einen kenntnisreichen Bogen von der Archaik über die Klassik bis hin zum Hellenismus schlug. Dabei gelang es ihm vortrefflich, neben den grundlegenden Aspekten, die dem ein oder anderen Kollegen sicherlich schon vertraut waren, weitere Forschungsschwerpunkte und Themengebiete anzureißen, die über die allgemeine Kenntnis dieser Epoche hinausführten – beispielsweise die anschauliche Gegenüberstellung regionaler Unterschiede, unter anderem verdeutlicht an den beiden Heroen Phidias und Polyklet, die spannende Frage nach der Polychromie, die unterschiedlichen Funktionen verschiedener Skulpturentypen verbunden mit diversen anschaulichen Exkursen in die Lebensphilosophie der damaligen Zeit.

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